Von Dresden in die internationale Radiopharmazie

Startseite 5 News 5 Von Dresden in die internationale Radiopharmazie

Die Isotope Technologies Dresden GmbH (ITD), eine Tochtergesellschaft der Eckert & Ziegler AG, hat für einen US-amerikanischen Kunden eine neue Heißzellenlinie für die Radiopharmazie gefertigt. Die Anlage wird künftig in den USA zur Herstellung therapeutischer Radioisotope eingesetzt und trägt damit zur Gesundheitsversorgung mit modernen Krebstherapien bei.

Das Anlagenkonzept umfasst mehrere hoch abgeschirmte Heißzellenmodule, automatisierte Manipulatoren sowie komplexe Systeme aus Mechanik, Automatisierung, Elektrik und Software. Die Module werden individuell auf die jeweiligen Produktionsprozesse und Sicherheitsanforderungen ausgelegt.

Trotz etablierter technischer Prinzipien entstehen bei Sonderanlagen dieser Art zahlreiche Abhängigkeiten zwischen Konstruktion, Automatisierung, Sicherheitstechnik, Beschaffung und Montage. Designänderungen oder Anpassungen wirken sich oft unmittelbar auf mehrere Projektbereiche aus.

Der Fachbeitrag im CHEManager beschreibt, welche technischen und organisatorischen Herausforderungen solche Projekte prägen – und wie strukturierte Projektsteuerung dazu beiträgt, die Komplexität über alle Projektphasen hinweg zu beherrschen.

Fotos: Isotope Technologies Dresden GmbH