Spatenstich für den HeideHub

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In Lieth (Schleswig-Holstein) ist der Startschuss für eines der zentralen Energieinfrastrukturprojekte Deutschlands gefallen: den HeideHub, eines der ersten großen Stromdrehkreuze dieser Art in Europa. Auf rund 56 Hektar entsteht ein sogenannter Multiterminal-Hub mit Umspannwerk, Konvertern und Gleichstromschaltanlagen. Ziel ist es, Windstrom aus der Nordsee zu bündeln, umzuwandeln und intelligent zu verteilen – ins regionale Netz, bundesweit und perspektivisch darüber hinaus. 

Mit dem HeideHub wird eine wichtige Grundlage geschaffen, um große Strommengen flexibel dorthin zu bringen, wo sie benötigt werden. Gleichzeitig stärkt die neue Infrastruktur Versorgungssicherheit und Netzstabilität. Die Inbetriebnahme des Standorts ist für 2030 geplant. 

Ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtprojekts ist die Konverterstation von Amprion, die auf dem Gelände des HeideHubs errichtet wird. Sie bildet die Schnittstelle für den Transport erneuerbarer Energien über die Gleichstromverbindung „Korridor B“ nach Nordrhein-Westfalen. Korridor B wird als Erdkabelverbindung in Höchstspannungs-Gleichstrom-Technologie mit einer Nenngleichspannung von 525 Kilovolt umgesetzt. 

THOST begleitet das Vorhaben im Auftrag von Amprion: Unsere Kolleg*innen Philipp Günther und Rebecca Jenzen übernehmen die Terminplanung und unterstützen die weitere Projektsteuerung im Bereich der Konverter für Korridor B. 

Gerade bei hochkomplexen Infrastrukturvorhaben mit mehreren Netzbetreibern, anspruchsvollen Baugrundverhältnissen und langen Realisierungszeiträumen ist ein vorausschauendes Projektmanagement ein entscheidender Erfolgsfaktor. Der symbolische Spatenstich im Januar 2026 markiert damit weit mehr als den Beginn der Bauarbeiten – er steht für den Start eines Projekts, das die Energiewende infrastrukturell auf ein neues Niveau heben wird.