St. Thomas Morus in München-Sendling wiedereröffnet

Nach rund fünf Jahren Bauzeit ist die Pfarrkirche St. Thomas Morus in München-Sendling feierlich wiedereröffnet worden. Mit einem Gottesdienst, zelebriert von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, wurde das sanierte Kirchenensemble offiziell seiner Bestimmung übergeben. Im Anschluss lud die Kirchenstiftung zur Besichtigung des neu gestalteten Pfarrzentrums ein.
THOST Projektmanagement übernahm im Auftrag der Erzdiözese München und Freising die Projektleitung und Projektsteuerung für das umfangreiche Vorhaben und begleitete die Maßnahmen von der Planung bis zur Fertigstellung. Ziel des Projekts war es, das Ensemble aus Kirche, Pfarrheim und Pfarrbüro neu zu strukturieren und funktional weiterzuentwickeln. Dabei sollte ein lebendiger Mittelpunkt für die Gemeinde und das umliegende Viertel entstehen. Im Zuge der Arbeiten wurde die Pfarrkirche umfassend saniert. Dach, Fassade und Haustechnik wurden erneuert, ebenso die denkmalgeschützte Buntglasfassade. Im Kircheninneren entstand auf einer erweiterten Empore ein neuer Pfarrsaal, der künftig als Mehrzweckraum für Veranstaltungen genutzt werden kann. Auch der weithin sichtbare Kirchturm erhielt eine Dach- und Fassadensanierung.
Neben der Kirche wurde das gesamte Gelände des Pfarrzentrums neu geordnet. Dazu gehörten der Neubau eines Kindergartengebäudes, die Verlegung des Pfarrbüros sowie die Sanierung des bestehenden Pfarrheims. Gleichzeitig wurden mehrere nachhaltige Lösungen umgesetzt. Auf dem Dach des Pfarrheims und des Kindergartens befindet sich eine Photovoltaikanlage, das Pfarrzentrum wird über die städtische Fernwärme versorgt und die Kirche über einen eigenen Kaltwasserbrunnen gekühlt. Der Vorplatz wurde klimaangepasst gestaltet und mit Baumpflanzungen sowie neuen Aufenthaltsbereichen aufgewertet. Mit der Neuordnung des Areals wurden zudem Flächen geschaffen, auf denen perspektivisch neuer Wohnraum entstehen kann.
Mit der Wiedereröffnung ist ein neuer Mittelpunkt für Gemeinde und Quartier entstanden. THOST bedankt sich bei allen Projektbeteiligten für die erfolgreiche Zusammenarbeit.